Kleider des Frühlings: Florale Romantik

Den Herbst und Winter über waren Grau- sowie Erdtöne total angesagt. Da fragt man sich, ob sich dieses Mode-Statement auch einmal wieder ändert. Und dachte man, seit ein paar Monaten seien die Blümelein nicht nur auf den Wiesen wie ausgestorben – man täuschte sich, denn dort wie auf den Kleidern des kommenden Frühlings und Sommers lebt der florale Style wieder auf. In diesem Jahr gibt sich die Blütenliebe allerings nicht in Form von Flower-Power-Allüren der vergangenen 70er zu erkennen. Dagegen haben romantische Ornamente und psychodelische Muster ein Revival.

Das Label Vila stattet seine luftigen Kleidchen mit verspielten Details aus

Weite Cape-Ärmel flattern in sanftem Chiffon im warmen Wind, ein Florentiner-Ausschnitt macht Lust auf einen romantischen Urlaub in Venedig und Kräuselungen an der Brust könnten keine naivere Ausstrahlung schenken. Ladies – vorbei ist es dann erstmal mit dem Business-Look in Blazer, A-Linien-Rock und Co. Gefühlvolle Seiten können wieder ans Sommerlicht gedreht werden. Der graue Winter ist bald vorbei -  der Blumentprint wird vielfach interpretiert. So ist er bei Campus by Marc O’Polo noch flatterhaft feminin in weichen Farbtönen und sanften Zügen eines typischen klassischen Sommerkleids. Fornarina dagegen wehrt sich gegen das Image der schutzbedürftigen, zärtlichen Frau und zeigt Kleider mit großflächigem Blumenprint in deutlicheren Farben, gemixt mit anderen Mustern wie Streifen und Punkten, sexy “Spaghettiträgern” und modernen Raffungen.

Kleider von Dept oder Rütme: Fantasievoll und kunterbunt

Das Label Dept dagegen lässt seiner Fantasie freien Lauf: Front- und Backprint erinnern beispielsweise an bunte Federn oder psychodelische Schlieren. Märchenhafte Züge hat auch der Schnitt, so ist er gerade und langärmlig, aber mit ausgestellten Schultern versehen und in dunklem magischen Schwarz gehalten. Die semitransparente Optik macht das Ganze zudem noch geheimnisvoll verführerisch. Rütme macht das Rennen in Sachen Farbvielfalt. Seit eh und je mixt das Label Farbtöne wie Muster in einem wilden Kunterbunt zusammen und schöpft dabei ausnahsmlos stylische Mode. Ein Kleid von Rütme weißt nicht selten Markendetails wie Asymmetrie, z.B. an der Knopfleiste, einen übergroßen Schnitt oder Fledermausärmel auf. Knallige Pastellfarben machen diese Teile zusammen mit grafischen Prints zu einem absoluten Hingucker. Goldener Schmuck dazu und dunkle Leggins mit heiteren Peeptoes – das Outfit ist perfekt. Auffällig, extravagant, aber dennoch glamourös und stilvoll. Ist das Frühjahr in seinen ersten Zügen noch ein wenig frisch, so macht sich der lockere Schnitt auch über einer knackigen Röhre mit einer Cardigan darüber gut. Auch die angesagten Lederjacken in Bikerstil kommen hier super zur Geltung.

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